An der Feldstaße in Hamburg steht seit dem 2. Weltkrieg ein großer Flakbunker. Er wurde um fünf Stockwerke auf nun knapp 60 m erhöht sowie mit über 4500 Pflanzen begrünt und ist jetzt für die Öffentlichkeit zum Besuch freigegeben.
Hinauf auf die Dachterrasse kommt man außen herum auf dem 560 m langen "Bergpfad". Ich war schon zu einem Kurzbesuch oben. Der Pfad und die Dachterrasse bieten traumhafte Blicke auf die Stadt.
Nach längerer Zeit war ich am letzten Sonntag mal wieder auf dem Fähranleger Bubendey-Ufer. Mein jüngster Enkel wollte mit mir Schiffe gucken. Wir hatten Glück und konnten das erste Container-Schiff, die 399,9 m lange HHM Hamburg schon von der Fähre aus die Elbe heraufkommen sehen. Und auch auf dem Anleger kamen einige Schiffe an uns vorbei, u. a. auch die Museumsschiffe Mare Frisium und Scharhörn. Der Ausflug hat sich also für uns gelohnt.
Wie schon im Vorjahr war ich mit meinen beiden Kindern ein paar Tage in Island. Diesmal ging es in die Westfjorde und auf die Halbinsel Snæfellsnes. Beides landschaftlich einfach traumhafte Reiseziele. Das Wetter hat auch weitgehend mitgespielt. An zwei Tagen gab es aber Dauerregen und Starkwind. Davon betroffen war leider auch mein Plan, am Látrabjarg Papageitaucher zu fotografieren. Nur ganze zwei habe ich entdeckt und einen zum Glück ordentlich aufs Bild bekommen. Vom Gipfel des Snæfellsjökull haben wir leider vor lauter Wolken auch nichts gesehen. Das kann natürlich unseren Gesamteindruck nicht beeinträchtigen, es war wieder ein toller Urlaub.
Schon seit einigen Wochen habe ich fast keine Fotos mehr gemacht. Damit bin ich reichlich unzufrieden. Offenbar fehlt mir die innere Ruhe. Selbst wenn ich draußen unterwegs bin, sehe ich keine Bilder.
Auf der anderen Seite verbringe ich sehr viel Zeit mit YouTube. Dort beeindruckt mich besonders Adrian Vila (aows) mit seinen meist quadratischen S/W-Fotos und seiner ansteckenden Begeisterungsfähigkeit. Und ein ganz großer Zeitfresser ist für mich der Kanal Hamburg Hafen Live geworden. Der erinnert mich zwar ständig daran, dass ich als Hamburger ja auch selbst öfter an die Elbe fahren sollte; aber der heimische Bildschirm hat eben auch seine Vorzüge. Auf jeden Fall lohnt es sich sehr, die beiden Kanäle anzuschauen.
Auf ihrer Jungfernfahrt ist die BERLIN EXPRESS von Hapag Lloyd zum ersten Mal nach Hamburg gekommen, wo sie auch am 2. Oktober getauft werden soll. Sie ist 400 m lang, 61 m breit und hat und hat eine Ladekapazität von 23.664 TEU. Hier ein paar Fotos.
Bei durchwachsenen Wetter war ich am letzten Sonntag vom Bahnhof Elbbrücken aus spazieren am Kleinen Grasbrook und in der HafenCity. Vom Kleinen Grasbrook hat man einen Panoramablick über die Norderelbe auf den jungen Teil der HafenCity am Kirchenpauerkai und die MS Stubnitz:
Über die Elbe sieht man auch die Baustelle des neuen Elbtowers, der mit rund 245 m Höhe ein weiteres Hamburger Wahrzeichen werden soll:
Ganz so grün, wie es auf dem folgen Bild scheint, ist die HafenCity noch lange nicht:
Vielmehr wird an allen Ecken und Kanten gebaut, so wie hier am Überseequartier am Grasbrook:
Auf jeden Fall ist die Entwicklung spannend und es gibt immer etwas zu entdecken.