Im Jahr 2020 habe ich das Haus wenig verlassen und also auch kaum fotografiert. Dennoch habe ich mich gefragt, welches meiner Fotos aus diesem Jahr mir am besten gefällt. Dabei blieben Familienfotos hier außer Betracht. Die Entscheidung war letztlich ganz leicht. Das zufällig bei einem Hafenspaziergang entstandene Drahtseil-Foto hängt auch schon seit einiger Zeit bei uns an der Wand. Hier ist es:
Die vier Hochhäuser des City-Hofs haben seit 1958 das Bild am Ost-Rand des Hamburger Kontorhausviertels geprägt. Jetzt sind sie weg. Obwohl der City-Hof seit 2013 unter Denkmalschutz stand, wurden 2018 die bauordnungsrechtliche und 2019 die denkmalschutzrechtliche Abrissgenehmigung erteilt. Der Abbruch begann im April 2019.
Ersetzen soll den City-Hof das Johann Kontor, ein rund 190 m langer Gebäuderiegel mit einem Hotel, Büros, Wohnungen und Gastronomie.
Einige Fotos vom City-Hof und seinem Abriss sehen Sie hier,
Endlich habe ich mir den lang gehegten Wunsch erfüllt, mich professionell fotografieren zu lassen. Dazu gab es keinen äußeren Grund wie zum Beispiel eine Bewerbung. Vielmehr wollte ich einfach einmal gute Bilder von mir selbst haben. Außerdem ging es mir bei den Fotos darum, einen Eindruck davon zugewinnen, wie mich andere sehen. Selbst kenne ich mein Aussehen ja hauptsächlich aus dem Spiegel, also seitenverkehrt. Ganz besonders hat mich auch die Headshot-Session selbst interessiert. Und die hat unheimlich viel Spaß gemacht. Die Fotografin Carolin Thiersch hat sich ganz viel Zeit für mich genommen, mich immer wieder zum Lachen gebracht und überhaupt für eine prima Atmosphäre gesorgt. Selbstredend sind deshalb auch die Fotos toll geworden. Mein Fazit: Ein kleines Abenteuer, das mir nicht nur die erhofften Bilder, sondern ein spannendes Erlebnis gebracht hat, an das ich mich mit Sicherheit noch oft erinnern werde.
Anfang Juni war ich erstmals für ein paar Tage auf der Insel Neuwerk. Sie liegt rund 15 km nordwestlich von Cuxhaven in der Nordsee. Dennoch ist sie ein Stadtteil des etwa 120 km entfernten Hamburg.
Erreichbar ist Neuwerk von Cuxhaven aus mit dem Schiff sowie bei Ebbe bis Niedrigwasser von den Cuxhavener Ortsteilen Duhnen und Sahlenburg zu Fuß, per Pferd oder per Wattwagen. Die Insel hat weniger als 40 Einwohner und ist etwa 3 ½ km² groß. Wahrzeichen ist ihr historischer Leuchtturm. Ansonsten gibt es viel Grün, reichlich Watt und viele, viele Vögel. Und Ruhe. Der Lebensrhythmus wird maßgeblich durch die Gezeiten bestimmt: Wann kommt oder fährt das Schiff, wann können die Wattwagen fahren?
Insgesamt hat mir die entspannte Atmosphäre auf der Insel so gut gefallen, dass ich bestimmt wieder hinfahren werde.
Ein paar Eindrücke vermitteln die Fotos in diesem Album.
In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2019 hat die MSC ZOE auf der Fahrt von Antwerpen nach Bremerhaven in stürmischer See etwa 270 Container verloren.
Am 1. August 2015 kam die MSC ZOE zu ihrem ersten Besuch und zu ihrer Taufe in den Hamburger Hafen. Sie war seinerzeit das größte Containerschiff der Welt. Damals habe ich sie beim Einlaufen fotografiert. Eine Bildauswahl sehen Sie hier.
Die beiden benachbarten Hamburger Stadteile Hammerbrook und Hamm sind im 2. Weltkrieg im Rahmen der Operation Gomorrha weitgehend zerstört worden. Heute sind es aufstrebende Stadtteile. Das Stadtteilarchiv Hamm bietet im Sommer Barkassenrundfahrten durch die Wasserstraßen von Hamm und Hammerbrook an. Ausgangs- und Endpunkt der Fahrt sind die St. Pauli-Landungsbrücken. Während der Fahrt zeigt sich Hamburg von einer auch den meisten Hamburgern unbekannten Seite zwischen Gewerbegebiet und fast ländlicher Idylle. Für mich hat sich die Fahrt sehr gelohnt und ich empfehle sie sehr.
Die Bilder gibt es hier auch als Fotoalbum zu sehen.