war ich endlich wieder in Island, diesmal mit meinen beiden Kindern. Wir hatten fast nur prima Wetter, die Landschaften sind einfach umwerfend und ein paar Überraschungen mit erhöhtem Erinnerungswert gab es für uns auch. Überhaupt nicht gerechnet haben wir mit dem vielen Schnee, aber der hat letztlich vieles noch schöner gemacht. Unerfreulich war dagegen ein für eine Zwischenübernachtung gebuchtes Hotel. Es war zwar da, aber zu und kein Mensch weit und breit. 35 km weiter gab es dann doch Betten für uns. Überraschung Nummer 3: unser für den letzten Abend gebuchte Inlandsflug von Akureyri nach Reykjavik wurde kurzfristig storniert. Zum Glück hatten wir noch unseren Mietwagen für die 450 km lange Fahrt durch Regen, Schnee und Sonnenschein nach Keflavik. Insgesamt war es aber eine tolle Reise!
Kürzlich wurde aus den Hamburger Alsterfleeten für ein paar Stunden das Wasser abgelassen, um Inspektionen an Gebäude- und Brückenfundamenten sowie Reinigungsarbeiten durchzuführen.
Im Schlick fanden sich dann neben allgemeinem Müll, Einkaufswagen und Fahrrädern auch erstaunlich viele E-Roller. Hier ein paar Beispiele:
Ob E-Roller ein gutes Verkehrsmittel sind, mag ich für mich noch nicht abschließend entscheiden. Das Sharing-Prinzip finde ich grundsätzlich prima. Ärgerlich finde ich aber das nicht so selten reichlich rücksichtslose Verhalten der Rollerfahrer. Unerfreulich auch, dass die Roller nach Gebrauch oft wahllos in der Gegend geparkt und von ihren Vermietern zum Teil tagelang nicht abgeholt werden.
Nach längerer Zeit war ich endlich mal wieder an und mit der Fähre 62 auf der Elbe. Das Wetter war eher grau, aber für ein paar Fotos war es gut.
Das Trockendock Elbe 17 auf untersten Bild, in dem die sicher nicht kleine Yacht liegt, ist übrigens 351 m lang und 59 m breit. Die größten bisher eingedockten Kreuzfahrtschiffe hatten eine Länge von 348 m. Zum Vergleich: Das Schwimmdock 11 auf den beiden mittleren Fotos ist 52 m breit und die darin eingedockte MS EUROPA 24 m. Zur Ergänzung unten noch ein älteres Bild, das Dock 11 beim Absenken zeigt, damit der Tanker ausgedockt werden kann:
Kaum draußen, kaum Fotos – so lässt sich mein Fotojahr 2021 zusammenfassen. Ein eher trübes Ergebnis. Lichtblick sind eine Reihe von gelungenen Familienfotos, die aber natürlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ebenfalls positiv: für meine beiden Enkel habe ich je ein Fotobuch erstellt. Dabei war es für mich besonders schön, dass der ältere (11) bei Bildauswahl und Gestaltung für sein Buch tatkräftig mitgemacht hat und so Mitautor geworden ist.
Für 2022 erhoffe ich mir, wieder deutlich aktiver zu sein und viel mehr draußen zu fotografieren. Es wäre doch schade, wenn mein neues und überraschend schon geliefertes RF 100-500 nicht ordentlich zum Einsatz käme.
Letzte Woche war ich zu einem Kurzurlaub in Husum. Bei einem ersten Erkundungsspaziergang am Außenhafen stand ich plötzlich vor einem HAUS DER FOTOGRAFIE. Das machte mich natürlich neugierig. Drinnen stieß ich im MUSEUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE FOTOGRAFIE auf eine umfangreiche Ausstellung des Fotografen Viktor Mácha aus Prag zum Thema Industriekultur. Für mich sehr spannend. Außer dem Museum bietet das Haus ein Fotostudio und veranstaltet Seminare. Weitere Informationen find Sie hier.